SCHNALSER GESCHICHTE(N)

Am Ursprung des Abenteuers

Bereits in den 1920er-Jahren war das Schnalstal Ziel von Wanderern und Skifahrern. Anfang der 1960er-Jahre gründete eine Gruppe von jungen Unternehmern eine Gesellschaft, um im Schnalstal ein Skigebiet zu errichten. Zwischen 1956 und 1970 entstanden hier die ersten Liftanlagen.

STEILE SACHE: BAUEN AM GLETSCHER

Unter der Federführung des Schnalser Unternehmers Leo Gurschler fand 1972 die Gründung der Gletscherbahn AG Schnalstal statt. Nach technisch schwierigen und aufwändigen Bauarbeiten an der Grawand, die zum Teil von Leo Gurschler selbst durchgeführt wurden, feierten die Schnalstaler Gletscherbahnen am 12. Juli 1975 mit der Jungfernfahrt der Seilbahn ihre Eröffnung. Mit dem Bau der Gletscherbahn wurde der Hochjochferner als Skigebiet erschlossen.

Mai-Juni 1972

Vermessungsarbeiten

Vermessungsarbeiten an der Grawand von Leo Gurschler und seinen Technikern, Ing. Hubert Zuegg und Dr. Ing. Dietmar Pohl.

Sommer 1972

Baggerfahrt auf Grawand

Leo unternahm eine sehr abenteuerliche Baggerfahrt auf die Grawand (3.212 m ü. M.)

1973

Transport- und Baurarbeiten für die Gletscherbahn

Im Frühjahr 1973 begann unter der Leitung des Pioniers Leo Gurschler der Bau der Materialseilbahn auf die Grawand, wobei zunächst die Bauarbeiten an der Bergstation aufgenommen wurden. Im Jahr 1974 folgten der Bau der Mittelstütze sowie der Tal- und Bergstation.

1974 vor der Eröffnung

Errichtung Schlepplifte Gletscher

Errichtung der Schlepplifte am Gletscher vorangetrieben. Im Januar 1974 erfolgte schließlich der organisatorisch aufwendige und risikoreiche Transport der vier Tragseile, ein entscheidender Meilenstein in diesem visionären Projekt.

12. Juli 1975

Eröffnung der Schnalstaler Gletscherbahn

Die feierliche Eröffnung der Schnalstaler Gletscherbahnen wurde durch die Jungfernfahrt der Seilbahn gekrönt, die symbolisch den Beginn einer neuen Ära für den Tourismus und den Wintersport im Schnalstal markierte.

KURZRAS: VOM BERGDORF ZUM SPORTORT

Die am Fuße des Gletschers gelegene kleine Siedlung Kurzras bestand einst aus wenigen Bauernhöfen. Sie wurde - wiederum auf Betreiben von Leo Gurschler - zum Sportdorf ausgebaut. In den darauffolgenden Jahrzehnten kamen weitere Liftanlagen und Pisten, Skihütten und ein Blockheizkraftwerk hinzu. Im September 2007 wurde in Kurzras zu Ehren von Leo Gurschler ein Denkmal geschaffen, das an die Pioniertätigkeit des Jungbauern und Unternehmers erinnert.

Im Jahr 2014 übernahmen der Südtiroler Athesia-Verlag und die Innsbrucker Unternehmerfamilie Schröcksnadel die Aktienmehrheit an der Schnalstaler Gletscherbahnen AG. Im Herbst 2018 verkaufte die Familie Schröcksnadel ihre Anteile an den Athesia-Verlag und seitdem hält dieser die alleinige Aktienmehrheit.

2023

Neubau Schnalstaler Gletscherbahn

Die „alte“ Pendelbahn "Kurzras - Grawand" (B42p) aus dem Jahr 1975, war 48 Jahre alt und wurde bereits zweimal generalüberholt, zum ersten Mal 1995 und zum zweiten Mal im Jahr 2015.

Am 17. April 2023 starteten die Umbau- & Modernisierungsarbeiten der Gletscherbahn inkl. Berg- & Talstation. Mit Weihnachten 2023 konnte die neue Gletscherbahn termingerecht geöffnet werden.

 

Die Historie eines Skigebietes in Südtirol

Geschichte der Schnalstaler Gletscherbahnen AG

AUTHENTISCHES SCHNALSTAL

Spürbar authentisch und eindeutig urig